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Patienten können beim EKG im Zimmer bleiben
Mussten Patienten, deren Herztätigkeit mit einem EKG überprüft werden sollte, bisher in den entsprechenden Raum gebracht werden, indem das EKG-Gerät stand, so können sie jetzt in ihren Zimmern bleiben. Denn dem Marienhaus Klinikum Bitburg stehen nun vier mobile EKG-Arbeitsplätze zur Verfügung, die zu den Patienten auf die Station gefahren werden. Für viele Patienten ist das eine deutliche Erleichterung. Die Daten, die das mobile Gerät aufzeichnet, werden über W-Lan, einem drahtlosen lokalen Netzwerk, auf einen Server gefunkt. Der Arzt kann anschließend von jedem PC, auf dem eine spezielle Software installiert ist, die Daten abrufen und befunden. "Geplant ist, die Befunde zukünftig auch auf das mobile Arztinformationssystem MARIS zu leiten, das zurzeit im Marienhaus Klinikum Bitburg eingeführt wird", berichtet Hans-Günther Conrad, der Leiter der EDV, von weiteren Plänen. Die Ärzte haben dann einen kleinen, handlichen Computer, ein PDA (Personal Digital Assistent), mit dem sie auf alle Patientendaten und damit auch auf das EKG zurückgreifen können.
Angeschafft werden konnten die mobilen EKG-Geräte, weil der Freundes- und Förderverein des Marienhaus Klinikums Bitburg die Kosten in Höhe von 80.000 Euro übernommen hat.
(von links) Freuen sich sehr, dass der Freundes- und Förderverein die Anschaffung vier der mobilen EKG-Geräte möglich gemacht hat: Werner von Schichau, der Vorsitzende des Freundes- und Fördervereins, Prof. Dr. Rainer Zotz, der Chefarzt der Inneren Medizin III, Kardiologie/Angiologie, Dr. Thomas Koch, der Chefarzt der Inneren Medizin II, Gastroenterologie/Stoffwechselerkrankungen und Dr. Hans-Peter Allerödder, der Chefarzt der Inneren Medizin I, Allgemeine Innere Medizin/Pneumologie.
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